Mit Humor und einer gewissen Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass unsere Gruppe als Schrägtonmusik bezeichnet wird, zumindest von der Gmünder Tagespost. Eigentlich ist das schon so etwas, wie ein Ritterschlag. Dass unsere erste Saison vollkommen anders verlief, als wir alle uns das hätten träumen lassen, haben wir ja nun schon mehrfach erwähnt.
Leider ist es aber so, dass wir das gar nicht oft genug sagen können, denn wir sind von allem ganz schön „geflasht“, wie man heutzutage zu sagen pflegt.
Und ja, wir sind stolz auf uns! Wir werden auch nicht müde zu erwähnen, dass der Großteil von uns vorher kein Instrument gespielt hat. Niemand von uns hätte sich getraut, bei einer der bestehenden Guggenmusiken im Umkreis mal anzuklopfen und fragen, ob wir vielleicht mal mitspielen dürften. Aber wir haben uns getraut, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, als es hieß, dass in Lorch eine Guggenmusik gegründet wird.
Mit dieser kleinen Idee wurde ein Samen gepflanzt, der in unfassbar schneller Zeit große Früchte getragen und aus einer Horde Nicht-Musiker eine Gruppe Schrägtonmusiker hat werden lassen.
Faszinierend, was aus einer kleinen Idee, der manch einer keine Chance gegeben hat, doch werden kann.
Logisch ist es da doch nur, dass wir in unserer zwischenmenschlichen Beziehung nun den nächsten großen Schritt machen. Jawohl, wir heiraten! Sozusagen. Wir werden uns am Freitag, den 14.03.2025 in der Stadthalle einfinden und einen Verein gründen.
Das Kind wird flügge, sozusagen. Ein kleiner Samen wurde zu einem zarten Pflänzchen und wächst weiter zu einem stattlichen Baum. Es gibt bestimmt noch zig anderer Metaphern, derer man sich bemühen könnte, aber ob nun wirklich aus etwas Kleinem etwas Großes entstanden ist, wird sich zeigen, aber eines ist sicher: es ist etwas Gutes entstanden.
Sicher ist auch: wir haben noch einiges vor!