Als erstes sucht man ein paar motivierte und ambitionierte Menschen von jung bis alt und heize deren Stimmung kräftig an. Man nehme eine Dirigentin, zwei Pauken, zwei Schlagzeuge, eine Lyra, vier Blocks und schlage die Zutaten kräftig zu einer stimmigen Masse. Unter langsamem Rühren (am besten übt man vorher noch tapfer und fleißig) fügt man langsam fünf Posaunen hinzu. Danach hebt man vorsichtig sechs Trompeten unter. Je nach Geschmack, kann man dann noch 3 Tenorhörner dazu geben. Die Masse dann in die Stadthalle geben und unter „im Schweiße des Angesichts“ langsam rund ein Jahr aufgehen lassen. Dabei ist wichtig, den Prozess wöchentlich auf den Fortschritt zu prüfen. Verfeinern kann man die fertige Guggenband dann noch mit einem Sousaphon.
Das Ergebnis kommt nicht nur in der Fasnetszeit gut an, sondern auch bei Feiern jeglicher Art. Das haben wir schon erfolgreich bei Geburtstagen und Hochzeiten erleben dürfen.
Wer jetzt aber lieber schmackhaften Kuchen, als schmackhafte Musik mag, nehme 6 Eier, 240 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 180 g Mehl. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen Bogen Backpapier zwischen Boden und Rand einer Springform einspannen. Den Rand nicht fetten! Eier, Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät bei höchster Geschwindigkeit ca. 10 Minuten rühren. Danach das Mehl mit dem Schneebesen leicht unterheben. Im Anschluss den Teig in die Form füllen. Dann den Biskuit bei 180 Grad 30-40 Minuten backen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, den fertigen Biskuit noch mit Obst oder anderen Dingen belegen. Ansonsten kann man für die Optik nach dem Abkühlen noch etwas Puderzucker über den Biskuit streuen.