Morgen, am Karfreitag, findet keine Probe statt. Für uns bedeutet das eine Woche Zwangspause von unserer geliebten Guggenmusik. Für die meisten klingt das jetzt nicht so schlimm. Mal eine Woche nicht proben, das kann ja nicht so tragisch sein.Richtig, so wirklich tragisch ist es natürlich nicht, aber es fehlt einem etwas. Natürlich sind wir motiviert, unsere frisch Schrägtonmusikvirusinfizierten sowohl musikalisch, als auch persönlich zu integrieren, aber es ist schon allein der gesamte Ablauf einer Probe, den man vermisst.
Das beginnt schon vor der Probe, wenn alle gemeinsam helfen, die Autos auszuladen. Gerade die Schlagzeuger haben jede Woche den Aufwand, Ihren kompletten Schlagzeugwagen zu transportieren. Da freut man sich über jede helfende Hand, sowohl beim Ausladen, als auch beim Aufbau.Man freut sich auf jede herzliche Begrüßung, jede herzliche Umarmung und natürlich tauscht man sicher erst einmal untereinander aus, was es Neues gibt.Wenn es dann los geht, sind alle mit Begeisterung und Eifer dabei, denn keine Probe läuft zu 100% gleich ab und auch der Spaß kommt bei uns nicht zu kurz. Nicht zu vergessen sind auch die wohl platzierten Pausen, die wir natürlich immer gerne nutzen, um Dinge zu besprechen oder einfach nur weiter zu quasseln.Meist spielen wir unser aktuelles Repertoire kurz an, dann geht es in die Registerproben, das bedeutet, dass das Schlagwerk, also die Schlagzeuge, Pauken und Blocks für sich üben und parallel in einem anderen Raum die Bläser. Da wird dann an den Techniken, den Abläufen und auch an neuen Stücken gefeilt.Danach wird wieder gemeinsam musiziert und auch hier mal noch das eine oder andere umgestellt oder angepasst. Gut, mancher von uns ist dann vollkommen verwirrt, aber das gibt sich dann auch wieder. Langweilig wird es uns auf jeden Fall dabei nie.Am Ende der Probe packt man gemeinsam zusammen und unterstützt sich dabei, alle Instrumente wieder in die Autos zu verladen. Danach trinken alle noch gemütlich aus, es folgen halbstündige Verabschiedungszeremonien, es wird weiter gequasselt, man lacht über die Fehler, die man in der Probe gemacht hat und nicht selten geht man noch gemeinsam etwas trinken.Etwa ein Mal im Monat bestellen wir auch etwas zu Essen und sitzen einfach alle noch gemütlich beisammen. An Gruppenzusammenhalt fehlt es uns eindeutig nicht. Wir proben jeden Freitag von 18 bis 20 Uhr in der Stadthalle Lorch. Nimm aber am besten vorher Kontakt zu uns auf. Du erreichst uns per E-Mail unter