Schee war`s uff`m Feschdle
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Der diesjährige Löwenmarkt wurde nicht nur von fröhlichem Gelächter und dem Duft verschiedenster Speisen erfüllt, sondern auch von einer ganz besonderen schrägtonmusikalischen Darbietung. Wenn wir schon auf einem Fest in unserer Heimat vertreten sind, dann natürlich richtig!
Wir wagten den Sprung ins kulinarische Geschehen und tauschten, die uns vertrauten Instrumente, wie Trompete und Pauke gegen Schürzen und Grillzangen.
Der Aufbau verlief ganz nach Guggenart: leicht chaotisch und das Arrangement des Standes wurde gestenreich dirigiert und mehrfach angepasst.
Schräge Töne und gute Verköstigung auf dem Löwenmarkt
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Frei nach dem Motto „Adel verpflichtet“ betreiben auch wir einen Stand auf dem Löwenmarkt vom 20.-22. Juni 2025! Wir haben es vergangenes Jahr zwar geschafft, eine Guggenmusik aus dem Hut zu zaubern, einen ganzen Stand auf dem Löwenmarkt stellt man aber nicht mit einem Fingerschnippen auf die Beine. Nach all den schönen Auftritten und Feierlichkeiten der letzten Wochen, war die vergangene Woche vor allem von Vorbereitungsarbeiten geprägt.
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Jede Menge Grund zu feiern
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Wir blicken auf eine ereignisreiche Woche zurück. Am 02.06. hatte unser geschätztes Vorstandsmitglied Jenny einen runden Geburtstag. Das ging selbstverständlich keinesfalls ohne uns und so haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein Ständchen vor der Ratsstube zu spielen.
Ihrem Hüpfen und begeisterten Mitklatschen nach zu urteilen, scheint es ihr gefallen zu haben. Danach wurden wir von Jenny eingeladen noch zu bleiben und etwas zu trinken. Das haben wir natürlich nur sehr ungern, fast schon unter Androhung von Strafmaßnahmen gemacht. Naja, das gehört einfach dazu.
Auch auf diesem Wege nochmals: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe Jenny!
Das zweite Highlight der Woche war zweifellos die Hochzeit unseres ersten Vorstands Andy und seiner Manu, die bei uns Posaune spielt, am Freitag, den 06.06.2025. Keine Frage, da mussten wir doch etwas tun! Schnell war klar, dass wir vor der Stadtkirche Lorch Spalier stehen. Reis und Konfetti sind nicht gerne gesehen, somit haben wir uns dafür entschieden, beim Auszug aus der Kirche mit Seifenblasenpistolen für die richtige Stimmung zu sorgen. Nach dem von uns organisierten Sekt-Empfang ging es für die geladenen Gäste dann in Richtung Pfersbach.
Ich backe mir eine Guggenband
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Als erstes sucht man ein paar motivierte und ambitionierte Menschen von jung bis alt und heize deren Stimmung kräftig an. Man nehme eine Dirigentin, zwei Pauken, zwei Schlagzeuge, eine Lyra, vier Blocks und schlage die Zutaten kräftig zu einer stimmigen Masse. Unter langsamem Rühren (am besten übt man vorher noch tapfer und fleißig) fügt man langsam fünf Posaunen hinzu. Danach hebt man vorsichtig sechs Trompeten unter. Je nach Geschmack, kann man dann noch 3 Tenorhörner dazu geben. Die Masse dann in die Stadthalle geben und unter „im Schweiße des Angesichts“ langsam rund ein Jahr aufgehen lassen. Dabei ist wichtig, den Prozess wöchentlich auf den Fortschritt zu prüfen. Verfeinern kann man die fertige Guggenband dann noch mit einem Sousaphon.
Das Ergebnis kommt nicht nur in der Fasnetszeit gut an, sondern auch bei Feiern jeglicher Art. Das haben wir schon erfolgreich bei Geburtstagen und Hochzeiten erleben dürfen.
Woher stammt eigentlich die Guggenmusik?
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Ihren Ursprung hat die Guggenmusik bekanntermaßen in der alemannischen Fasnet. Woher der Begriff genau stammt, ist jedoch nicht genau belegt. Fakt ist jedoch, dass der heidnische Brauch der schwäbisch-alemannischen Fasnet, seinen Sinn darin hatte, das Böse auszutreiben. Aus Angst vor einer möglichen Rache des Bösen, hat man sich verkleidet bzw. vermummt oder maskiert.
Endlich ist es soweit!
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Im April 2024 als Idee unter dem Arbeitstitel Projekt X Lorch entstanden, dann unter dem Namen Kloster Bätscher Lorch weitergeführt, ist es endlich soweit: seit dem 14.05.2025 sind wir ganz offiziell ein eingetragener Verein! Am 14.03.2025 hatten wir auf einer ordentlichen Hauptversammlung den Verein gegründet, einen Vorstand gewählt, alle erforderlichen Unterlagen eingereicht und nun dürfen wir uns ganz offiziell Kloster Bätscher Lorch e.V. nennen.
Was hemm’r so älles? Brauch‘ mer no ebbes?
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Was braucht es denn alles für eine Guggenmusik? Außer einem Rudel engagierter Wahnsinniger braucht es natürlich vor allem eines: Instrumente. In erster Linie natürlich (Blech-) Blasinstrumente für die Melodie und Rhythmus-Instrumente, die für einen flotten Beat sorgen. Somit sind es zwei Register, die Bläser und das Schlagwerk. Etabliert hat sich in der Guggenmusik das Waschbrett. Das wird zwar geschrubbt und nicht geschlagen, zählt aber als Rhythmus-Instrument zum Schlagwerk dazu.
Auf den Spuren der Australier
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Das Frühjahr ist schon eine sehr gewalttätige Zeit: die Bäume schlagen aus, der Salat schießt und der Rasen wird gesprengt! Das Frühjahr war auch die Zeit für Veränderungen und vor allem für den Kampf der Arbeiterklasse für bessere Bedingungen. Das Frühjahr ist aber auch die Zeit voller Feiertage und das ist doch schon eher was für uns, als friedliebende Guggenmusik.
Keine Fanpost, aber Fragen an uns
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Für eine ernsthafte Teilnehme beim Supertalent auf RTL reicht es bei uns sicherlich noch nicht, von daher muss der Promi-Status leider noch etwas warten. Kein Promi-Status, keine Fanpost, so einfach ist das. Dennoch gibt es immer wieder Fragen an uns, die wir im heutigen Bericht gerne einmal aufgreifen möchten.
Keine Probe - Was macht der Schrägtonmusiker so an Ostern?
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- Geschrieben von: Toby, der Pressebätscher
Am Freitag, da geht es in die Probe. Egal, was passiert, der Freitag ist für die Probe reserviert. Was aber, wenn es einen Feiertag gibt, der grundsätzlich auf einen Freitag fällt und es auch noch verboten ist, Musik zu machen? Das kann dann schon mal tragisch werden, für den handelsüblichen Guggenmusikanten.
Am einfachsten haben es sicherlich diejenigen, die Pauke spielen. Da wird beim Familienfest unauffällig mit dem Fuß gewippt. Vielleicht etwas unbeholfen, aber das ist ja egal, denn Pauke spielt man ja üblicherweise mit den Händen.
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